«Die Mitte liegt ostwärts»
Stimmen aus dem östlichen Europa über Gegenwart und Zukunft unseres KontinentsWas verstehen wir unter «Europa»? Wohin entwickelt sich der Kontinent? Derzeit stellt sich Europa neu auf, neue Allianzen formieren sich, aber es entstehen auch neue Gräben und Gegensätze. Mitte der 1980er Jahren blickte Karl Schlögel in seinem Buch «Die Mitte liegt ostwärts» auf Europa als einen Kontinent des Übergangs. Er rückte damals die faszinierende Welt jenseits des Eisernen Vorhangs in unser Bewusstsein. Wir wollen in dieser Vortragsreihe wieder ins östliche Mitteleuropa sowie nach Ost- und Südosteuropa schauen und fragen, wie die Menschen heute auf unseren Kontinent und seine Zukunft blicken. Nicht zuletzt interessiert uns, welche Rolle dabei der Kunst und Literatur zukommt.
In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Osteuropäische Geschichte https://dg.philhist.unibas.ch/de/bereiche/osteuropaeische-geschichte/, Universität Basel
Auf der Suche nach der verlorenen Mitte. Europäische Werte in Kunst und Literatur zwischen Verflüchtigung und Destillat
Thematische Einbettung Europas
Polen
Von der Europäisierung zum «posteuropäischen Zeitalter» Die Abkehr Russlands von Europa unter Putin