Dichter der Suchenden: Hermann Hesse und Rainer Maria Rilke
Literatur im Dialog mit WeltreligionenKein anderer deutschsprachiger Autor des 20. Jahrhunderts hat sich so intensiv mit asiatischer Weisheit beschäftigt wie Hermann Hesse. In seinen Werken verbindet er Gedanken aus Buddhismus, Hinduismus und Taoismus mit den grossen Fragen des Lebens und macht die Suche nach Sinn literarisch erfahrbar. Auch Rainer Maria Rilke öffnet sich für religiöse Erfahrungen jenseits des Christentums und sucht nach neuen sprachlichen Formen für das Unsagbare. Die literarische Begegnung mit anderen religiösen Traditionen eröffnet neue Perspektiven und lädt dazu ein, eigene Vorstellungen von Sinn und Glauben zu überdenken.
